Der Weihnachtshund von Daniel Glattauer

Bei meinem letzten Besuch in der Stadtbibliothek habe ich dann doch mal Halt am Weihnachtsregal gemacht und diese lustige Geschichte mitgenommen. Daniel Glattauer erzählt in einer unvergleichlichen und trockenen Art von zwei Einzelgängern, die in der Vorweihnachtszeit zufällig miteinander in Kontakt treten und es entspinnt sich eine wundervolle Geschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen mag.

Der beziehungsunfähige Kreuzworträtsel-Redakteur Max sucht eine Betreuung für seinen Hund Kurt, da er dem Weihnachtsfest entfliehen und die Feiertage auf den Malediven verbringen will. Es meldet sich die (zum Leidwesen ihrer Eltern immer noch unverheiratete) Endzwanzigerin Katrin, die eigentlich mit Hunden gar nichts am Hut hat und diesen nur als Ausrede benutzen möchte, damit sie an Heiligabend nicht zu ihren Eltern muss.

Das gegenseitige Desinteresse aneinander könnte nicht größer sein. Nach ersten knappen Nachrichten (Emails spielen eine wichtige Rolle!) treffen sich die Beiden mehrmals, Hund Kurt nächtigt erstmals bei Katrin und es könnte sich eine vorweihnachtliche Romanze zwischen den beiden verschrobenen Menschen entwickeln. Allerdings leidet Max an einem (sehr lustigen!) Problem, das wirklich jede Beziehung verhindert…

Allzu viel möchte ich hier nicht verraten. Das rund 200 Seiten starke Buch bietet wirklich jede Menge Lesegenuss und der Humor kommt dabei nicht zu kurz! Lange kein so lustiges Buch mehr gelesen 🙂