El mercado – Auf dem Markt

Ich fühle mich erst richtig in Peru angekommen, nachdem ich das erste Mal über den Markt von „Mi Perú“ gelaufen bin. Dort herrscht ein reges Treiben. Die Händler preisen lautstark ihre Waren an, ein älterer Herr mit Bauchladen will mir einen Bleistiftvorrat fürs ganze Jahr verkaufen („Cómprate tus lapices para el año“). Pyramiden von riesigen roten Erdbeeren, aufgetürmte Karotten und Selleriestangen, lila Mais und Säcke mit über 40 verschiedenen Sorten Kartoffeln – meine Augen können sich niemals sattsehen und viele verschiedene Gerüche strömen auf mich ein. Hier ist der Unverpackt-Laden schon längst Realität. Alles wird lose verkauft. Hülsenfrüchte und Mehl werden abgewogen. Eier werden stückweise angeboten.

In der Halle gibt es frischen Fisch und ganze Hühner, aber auch Kleidung, von der Unterhose bis zum Schuh, Spielzeug, verschiedene Haushaltswaren und Schreibwaren. So einen Ort sucht man in Deutschland vergebens.

Ein besonderes Highlight ist für mich ein Besuch der „Juguería“ – der Saftbar. Hier trinke ich gerne frisch gepressten Orangen- oder Papayasaft. Auch ein „Surtido“ (Multifrucht) schmeckt sehr lecker. Hartgesottene gönnen sich gerne einen „Especial“, Multifrucht mit süßem Sirup und rohem Ei – für europäische Mägen jedoch leider nur bedingt zu empfehlen. 😉