Mehr Zeit ist wohl einer der wenigen Vorteile, die die Pandemie mit sich bringt. Ich jedenfalls habe mehr Zeit, mich um meinen Balkon zu kümmern und habe dieses (und auch letztes) Frühjahr selbst Pflanzen angesät. Dieses Jahr – oh Wunder! – ist jedes Samenkorn aufgegangen und so stand ich nun nach den Eisheiligen mit sage und schreibe 30 Tomatenpflänzchen da! Viel zu viel für meinen Stadtbalkon!
Die Hälfte habe ich behalten und davon meiner Mutter auch noch ein paar abgegeben. Aber wo fand ich nun so schnell Abnehmer für den Rest? 7 Pflänzchen bin ich in unserem Mehrgenerationenhaus https://www.wingmbh.de/marthastrasse/ losgeworden und den Rest auf dem Nachbarschaftsportal https://nebenan.de. Und ich hatte wirklich – trotz Pandemie – ganz zauberhafte Begegnungen. Eine Dame hat mich schon im Vorfeld gefragt, was ich dafür möchte (ich wollte aber nix!) und kam dann mit einem Dreier-Pack Piccolo an. Die zweite schenkte mir einen 4er-Pack Gesichtsmasken mit Geschenkband drumrum – total lieb! So kamen meine Mädels (mittlerweile 6 und 10) zu ihrer ersten Wellness-Behandlung :-). Auch ein kleines Highlight für die Beiden. Zwei Pflänzchen haben die Mädels zu einem Nachbarn gebracht und kamen danach freudestrahlend mit Schokolade in der Hand wieder daheim angetrabt. Schön, wenn es menschelt und wieder vorsichtige zwischenmenschliche Begegnungen möglich sind!
